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Jungtauben sterben im Nest

Hallo,

habe das Problem, dass meine Jungtauben mit 7-9 Tagen tot im Nest liegen. Sie haben vorher keine Anzeichen einer Erkrankung und haben auch einen vollen Kropf.

Was kann das sein? Und was kann ich dagegen tun?

Hoffe auf eine schnelle Antwort

Gruß Steffen

Dr. Boskamp antwortet:

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Jungtauben verdunkeln und belichten, wie macht man das richtig?

Hallo.

Man liest ja überall, dass Jungtauben verdunkelt werden und gleich den anderen Tag später belichtet. Geht das so reibungslos? Mausern die Jungtauben problemlos ab? Gibt es Leistungseinfall als Jährige.

Wie wird das richtig gemacht, das Verdunkeln und das Belichten?

MFG

Dr. Boskamp antwortet: (mehr …)

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Jungtauben-Wiederholung

„Warum bleiben doch so viele Jungtauben hinter?“. Das ist kurz gesagt die Frage die ich im letzten Monat ueber Mail und waehrend die Sprechstunden und Termine am oeftesten gehoert habe.

Ich habe schon letzten Monat einen Newsbrief den Jungtauben gewidmet. Und ein guter Leser konnte da schon groesstenteils rausfinden welche Krankheiten die Jungtauben belasten in diese Zeit.

Es ist nicht so dass diese Krankheiten nicht in andere Jahreszeiten vorkommen, auch dann kommen diese Krankheiten vor. Aber jetzt kommen die Faktoren die den „Arbeitsbereich“ verbessern, mehr zusammen. Die Ravage die angerichtet werden kann ist jetzt groesser.

Wir hoeren momentan viel ueber die Mexicanische Grippe. Was ich ausserdem hoere ist dass man denkt dass uebertrieben reagiert wird..“da ist doch gar nichts los?“

„O nein?“ denke ich mir dann. Und bespare meine Energie um alles noch eimal zu erklaeren, wieso es nur so scheint. Ich habe manchmal den Eindruck dass mann das gar nicht hoeren will. Vielleicht kommt es weil menschen im Prinzip Angst haben fuer das was kommt. Eine Art von Leuchnung dass es Ernst sein koennte.

Eine Art von Straussenpolitik.

Denn, auch wenn es scheint als waere wenig oder nichts los, der Gegenteil ist wahr. Die Welt ist getroffen durch ein Virus das mehr oder weniger unbekannt ist fuer das Abwehrorgan der meisten Menschen. Dieser Virus hat also freie Fahrt. Und wenn es dann eindringt bei Menschen wo es auf andere guenstige Umstaende trifft, dann ist Bingo.

Wenn dies mehrfach in kurzer Zeit passiert, nimmt der Infektionsdruck zu. Mehr Menschen werden krank. Aber in diese Jahreszeit leben wir mit offenen Fenster. Frische Luft, gesundes Essen usw. Also kann mann schon was ertragen. Wenn die „R“ wieder im Monat kommt, werden auch andere Viren und Bakterien mitspielen die Erkaeltungen usw. hervorrufen koennen.

Die guenstige Umstaende fuer das Grippevirus nehmen dann zu. Es hat mehr Chance um zu zu schlagen weil die allgemeine Abwehr der Menschen abnimmt, aber auch weil die Ventilation in die meisten Hauser anders wird als im Sommer. Kurz gesagt der „Arbeitsbereich“ wird besser fuer das Virus.

„Na und?“ hoere ich manchen denken und andere sagen.“Dann bekommen ein haufen Menschen die Grippe. Das passiert doch jedes Jahr.

Dass stimmt und jedes Jahr sterben auch viele Menschen an die Folgen dieser Grippchen. Aber dann sprechen wir ueber Viren die schon laenger herumschweben. Viren wogegegen schon eine bestimmte Abwehr ist aufgebaut in Menschenland. Das ist bei der Mexikanische Grippe nicht der Fall.

Und wo die Menschen die sich mit diesem Virus beschaeftigen jetzt Angst vor haben, ist dass dieser
Virus mutiert, d. h. sich aendert in ein mehr boesartiger Virus.

In diesem Falle wird die Zeitbombe wirklich zum explodieren kommen. Gut also dass diese Sache ernst genommen wird und dass an Impfstoffe gegen dieser Virus gearbeitet wird.

So einiges kann sich also in eine ernste Situation aenderen. Natuerlich muessen wir auch keine Panik machen, aber mit gesunder Verstand auf das Schlimmste vorbereitet sein ist der vernuftigster Schritt den wir jetzt machen koennen.

Was hat dies mit unseren Tauben zu tun?

Die Mexikanische Grippe an sich, im Prinzip wenig, zum Glueck. Aber das Beispiel einer Verbesserung des Arbeitsbereiches wodurch die Chancen eines Virusses zunehmen, damit haben wir auch im Taubensport zu tun.

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Licht im Dunkel

Auf der Messe in Houten, ebenso durch die Emails, machten mich Züchter darauf aufmerksam, dass sie noch weniger Medikamente zum Einsatz bringen als ich in meinen Versorgungsplänen vorschlage. Auch gaben einige Züchter an, gar keine Medikamente zu verwenden und trotzdem sehr gute Ergebnisse zu erziehlen.

Die Frage die sich stellt ist, wie verträgt sich meine Empfehlung keine Medikamente einzusetzen mit der gleichzeitigen Empfehlung so wenig Medikamente wie möglich einzusetzen.

Dies bedarf weiterer Erläuterungen.

Die Liebhaber, welche seit Jahren keine oder kaum noch Medikamente einsetzen handeln nach meinen Vorstellungen. Nach all den Jahren, in denen keine oder nur sehr wenig Medikamente eingesetzt wurden ist es ihnen durch Selektion gelungen, einen starken Taubenstamm zu züchten.

Kein (oder nur ein begrenzter) Medikamentengebrauch hat die Taubenkolonie gestärkt. Die Verwendung von Medikamenten steht in solchen Fällen im Widerspruch zum Zuchtziel: der Suche nach der widerstandsfähigen Taube.

Was wir nicht vergessen sollten ist die Tatsache, dass diese Taubenzüchter deutlich in der Minderheit sind. Leider ist die Mehrheit der Taubenzüchter für eine präventive Behandlung gegen verschiedene Krankheiten. Das ist zum Teil die Ursache dafür, dass viele Tauben ohne Medikamente nicht mehr in der Lage sind, gesund zu bleiben.

Eine bittere Tatsache!

Eine radikale Veränderung bedeutet natürlich auf diesen Taubenschlägen mit den vorhandenen Beständen eine hohe Ausfallrate. In vielen Fällen haben Züchter von heute auf morgen so radikal gehandelt, dass sie den Medikanenteneinsatz sofort auf Null gefahren haben. In einigen Fällen mit dem Effekt, dass die Tauben einfach zusammenbrachen.

Selbst dann, wenn versucht wurde, die Abwehrkräfte der Tauben mit natürlichen Produkten für die Gesundheitsfürsorge auf hohem Niveau zu halten. Aber es muss auch gesagt werden, dass es Schläge gab, welche bei der Umstellung auf eine natürliche Versorgung keine Probleme hatten. Dort war der Medikamenteneinsatz vorher stark reduziert worden.

Es bleibt jedoch die grosse Gruppe von Züchter, deren Übergang nicht so erfolgreich verläuft.

Einfach weil ihr Taubenbestand noch nicht genug vorbereitet ist, um ohne Medikamente auszukommen. Aber das sollte meiner Ansicht nach das Ziel eines jeden Züchters sein und auch bleiben. Darum befürworte ich eine Art von kombinierten medizinischen Unterstützung für die Tauben. Tatsächlich sind auch Köln und Aachen nicht an einem Tag erbaut worden.

Zuerst empfehle ich deshalb, die Abwehrkräfte auf ein höchstmögliches Niveau zu bringen und Medikamente ausschliesslich zu strategisch sinnvollen Zeiten einzusetzen, um dann das Medikament gänzlich absetzen zu können. Dies wird mit dem einen Züchter eher gehen als mit dem anderen. Jeder Schlag ist anders. Medizinische Unterstützung ist immer ein Weg mit Maßarbeit und gezieltem Einsatz. Wir müssen weg von starren „Versorgungsplänen“.

Bei den Jungtauben sollte es möglich sein, durch die natürliche Versorgung und einer ständigen Selektion am Ende der Saison einen starken Bestand zu erhalten. Diese Jungtauben werden dann als Jährige mit wenig Medikamenten auskommen.

Kurz gesagt haben die Sportfreunde die praktisch keine Medikamente gebrauchen daran schuld, dass ich überhaupt Medikamente verschreibe. Ich bin jedoch ihr grösster Verbündeter weil ich glaube, dass eine jahrelange Slektion die „beste Medizin“ ist und bleibt.

Über den Autor:

Dr. Peter Boskamp ist Tierarzt. Besuchen Sie seine Praxis. Die Fragen unserer geschätzten Besucher beantwortet Dr. Peter Boskamp kostenfrei in unserer Taubensprechstunde.

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Meine Jungtauben fliegen nur eine Viertel Stunde am Schlag

Hallo Herr Dr. Boskamp,

was kann ich machen, um die Fluglust der Jungtauben zu steigern?

Ich habe eine Kotprobe gemacht und alles ist ok.

Die Tauben baden auch regelmäßig, sehen gut aus, aber wollen nicht richtig ziehen.

Dr. Boskamp antwortet: (mehr …)

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